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Pressemitteilung:
16. Januar 2007

Thomas Eiskirch: Strukturwandel ist nie beendet


Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Eiskirch, hat die Aussage von Wirtschaftsministerin Thoben als politischen Unsinn bezeichnet, der Strukturwandel der nordrhein-westfälischen Wirtschaft sei bald beendet. Eiskirch: "Diese Einschätzung ohne Sachverstand zeugt von einem Wirtschaftsbegriff, der mit unserer dynamischen Realität nichts zu tun hat. Es wird immer Unternehmen und Branchen geben, die nicht überleben, weil ihre Märkte verschwinden. Die Kunst der Wirtschaftspolitik besteht darin, den Boden für Unternehmen in den zukünftigen Wachstumsbranchen zu bereiten."
In Nordrhein-Westfalen stelle sich diese Aufgabe nach wie vor und besonders im Ruhrgebiet. "In der ehemals von Kohle und Stahl geprägten Region haben sich die Strukturen stärker verändert als in jeder anderen Region in Westdeutschland. Dennoch liegt das Ruhrgebiet bei Wirtschaftskraft und Beschäftigung noch hinter den anderen Regionen des Landes zurück. Deshalb muss die Landesregierung den Wandel stärken anstatt ihn zu ignorieren. Es ist zu befürchten, dass Thoben nur den Ausstieg des Landes aus der Unterstützung des Ruhrgebiets vorbereiten will. Schwarz-Gelb vertritt nicht die Interessen des Ruhrgebiets. Die Menschen können sich nicht auf diese Landesregierung verlassen", warnte Eiskirch.


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