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PRESSEMITTEILUNG:
26. November 2008
Marc Jan Eumann: Studiengebühren schrecken von einem Studium ab

"Die Studienanfängerzahlen sind für diese Landesregierung alles andere als ein Ruhmesblatt", kommentierte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Marc Jan Eumann, die heute vom Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik (LDS) vorgelegten Daten für das Wintersemester 2008/2009. Nach Berechnungen des LDS gab es 2008 bei 116.000 Studienberechtigten 83.000 Studienanfängerinnen und -anfänger. 2005 waren es rund 81.000 bei lediglich 104.000 Studienberechtigten. "Das bedeutet, dass in diesem Jahr rund 12.000 junge Menschen mehr als 2005 ein Studium hätten aufnehmen können. Die Statistik weist aber lediglich einen Zuwachs von 2.000 Studienanfängerinnen und -anfängern auf. Das ist ein Armutszeugnis für die Hochschulpolitik der Landesregierung", kritisierte Eumann.



Er wies darauf hin, dass die vorliegenden Daten deutliche Unterschiede bei den Hochschulen aufwiesen, die auf die sozial ungerechte Hochschulpolitik der Landesregierung zurückzuführen seien. "Es verwundert deshalb nicht, dass der Zuwachs von Studienanfängerinnen und -anfängern an der gebührenfreien Fernuniversität Hagen beinahe die Hälfte des Zuwachses an nordrhein-westfälischen Universitäten insgesamt ausmacht", erklärte Eumann. Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger an den Universitäten insgesamt seien im Jahresvergleich um rund 2.000 Studierende im laufenden Wintersemester angestiegen - davon allerdings allein an der gebührenfreien Fernuniversität Hagen um rund 1.000 (+ 56%).



"Studiengebühren schrecken Studienberechtigte von einem Studium ab. Als in Hessen die Studiengebühren abgeschafft wurden, ist zum folgenden Semester die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger um 17 Prozent gestiegen. Die Entwicklung an der Fernuniversität Hagen zeigt, dass so eine Entwicklung auch in NRW möglich wäre. Dafür allerdings ist ein Verzicht auf Studiengebühren unbedingt erforderlich. Studiengebühren sind sozial ungerecht, befördern den Fachkräftemangel und bremsen die Entwicklung in NRW. Sie gehören deshalb abgeschafft."




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