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PRESSEMITTEILUNG:
19. Juni 2007
Ute Schäfer: Sprachtests für Vierjährige müssen grundlegend überarbeitet werden - ernüchternde Bilanz eines chaotischen Schuljahres

"Eine Generalüberholung der Sprachtests für Vierjährige" forderte heute die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, in Düsseldorf. "Das Verfahren zur Ermittlung der Sprachfähigkeit von Kindergartenkindern hat sich als grundsätzlich ungeeignet erwiesen", erklärte Schäfer zum Ende dieses Schuljahres. Die vorliegenden Ergebnisse sprächen für sich. "180 000 Kinder wurden in der ersten Phase getestet. Davon mussten 95.000, also mehr als die Hälfte, wegen angeblicher sprachlicher Defizite in die zweite Runde. Am Ende aber erhalten jetzt nur 45.000 eine Sprachförderung, von der noch niemand genau weiß, wie sie aussieht, weil nicht mehr Mittel zur Verfügung stehen. Das ist ein Skandal", sagte Schäfer. "Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer werden sich fragen, warum zehntausende Kinder und ihre Eltern wochenlang in Unsicherheit gelassen wurden, mehr als 150.000 Unterrichtsstunden allein für die erste Phase an den Grundschulen ausfallen mussten, wenn von Anfang klar war, dass die Mittel für eine entsprechende Sprachförderung nicht ausreichen."

Insgesamt zog Schäfer eine ernüchternde Bilanz für 'dieses chaotische Schuljahr'. Zum ersten Mal sei der Elternwille bei der Übergangsentscheidung missachtet worden. "Folge war, dass tausende Kinder im Alter von zehn Jahren in einem zweifelhaften dreitägigen Prognoseunterricht einem unnötigen Leistungsdruck ausgesetzt wurden. Viele von ihnen haben das erste Mal das Gefühl von Versagen erlebt." Das Zentralabitur sei von Pleiten, Pech und Pannen begleitet worden. Und zu guter letzt schicke man auch noch die Kommunen ohne ausreichende Mittel für die Ganztagsgrundschulen in die Sommerpause. "Die Städte, Gemeinden und Eltern haben auf die Zusagen des Landes vertraut und werden nun bitter enttäuscht", so Schäfer.

Nach wie vor bleibe die Landesregierung bei ihrer Absicht, 2.000 Lehrerstellen zu streichen. "Von den versprochenen 4.000 zusätzlichen Lehrerstellen, die die Landesregierung bis 2010 neu schaffen wollte, bleiben am Ende nur 2.000", erklärte Schäfer.



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